Informationsdienst der Bundeszentrale für Verbraucherschutz


Pressemitteilung

14.04.2013, 13:47 Uhr

Riester!

Was ist dran an der ganzen Vorurteilen zu den Riesterverträgen?


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Quelle: Monitor das Magazin

Zuerst jedoch einmal die Fakten was Riester ist und aus macht.

Die "Riester-Rente" ist ein privater Altersvorsorge-Rentenvertrag auf freiwilliger Basis, welcher in der Ansparphase staatlich gefördert wird!

Während der Ansparphase vor dem Renteneintrittsalter werden Beiträge in eine private Altersvorsorge eingezahlt. Diese werden vom Staat mit jährlichen Zuschüssen gefördert. Im Alter hingegen sind die Ausgezahlten Renten wie Einkommen zu werten und somit Steuerpflichtig.

Grundsätzlich gilt: Seit 2008 müssen Vorsorgesparer vier Prozent ihres rentenversicherungspflichtigen Vorjahres-Bruttoeinkommens in einen Riester-Vertrag einzahlen. Wer dies tut, erhält die volle Förderung von 154 Euro Grundzulage plus 300 Euro Kinderzulage für ab 2008 geborene Kinder (für vor 2008 geborene Kinder erhalten Sie nur 185 Euro).
Wird weniger als die 4% vom rentenversicherungspflichtigen Vorjahres-Bruttoeinkommen eingezahlt, kürzt sich die Förderung logischerweise anteilig.

Zwei Parameter beeinflussen die Höhe des idealerweise flexiblen Eigenbeitrags:
Erstens, die Zulagen selbst. Denn die geforderten vier Prozent Eigenleistung errechnen sich inklusive staatlicher Förderung. Das heißt: Die Eigenleistung kürzt sich um die erhaltenen Fördergelder.
Fallen bspw. Zulagen für Kinder aus Altersgründen weg oder geht der andere Ehepartner arbeiten und erzielt damit ein eigenes Einkommen, erhöht sich logischerweise die Eigenleistung des Besitzers eines Riestervertrages um auf die volle Förderung zu kommen, respektive in Summe die 4% zu erreichen um die volle Förderung zu bekommen.

Der zweite Parameter kommt nur bei gut Verdienenden zum Tragen:
Die Höhe des geförderten Eigenbeitrags ist nach oben gedeckelt. Der Höchstbetrag liegt bei 2.100 Euro (inklusive Zulagen). Mehr als diesen Höchstbetrag braucht man nicht in seinen Vertrag einzuzahlen, denn höhere Zahlungen werden nicht mehr gefördert.

Um somit die maximal sinnvolle Förderung in der Ansparphase zu erhalten, müssen derzeit folgende Beiträge einschließlich der Zulagen angespart werden: Seit 2008 sind dies oben genannte 4% des rentenversicherungspflichtigen Vorjahres-Bruttoeinkommens einschließlich der Zulagen.

Einzahlungen in solche Verträge sind darüber hinaus auch steuerlich interessant um sie als als Vorsorgeaufendungen im Rahmen der Einkommenssteuer in der Ansparphase anzusetzen. Im Jahr 2015 sind dies 80% der eingezahlten Beiträge exklusive der Zulagen.

Die staatlichen Förderungen sind folgende:

  Quelle: Die Welt

Seit der Einführung von Riester Altersvorsorgeverträgen im Jahre 2002 mehren sich bis heute selbst aus der Politik immer mehr Stimmen, daß die Produkte, trotz einiger Nachbesserungen in den letzten Jahren doch eher als suboptimal anzusehen sind.

Wenn man sich einmal anschaut, wie sich die bisherig abgeschlossenen Verträge auf die einzelnen Produkte verteilen, so findet man die überwiegende Anzahl von Verträgen als Versicherungsprodukte, mit den bekannten Nachteilen viel zu hoher Kosten.

  Quelle: Die Welt

Die Ursache ist recht einfach gefunden:


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Quelle: PlusMinus

Daher raten sogar Verbraucherschützer, sich von unabhängigen Institutionen beraten zu lassen.


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Quelle: RTL Now Mediathek

Wobei "Unabhängigen Institutionen", ein recht interessanter Begriff ist, welchen sich Verbraucherschützer gerne selbst anziehen möchten. Jedoch zeigt ein relativ einfache Tatsache auf, daß eine Institution wie bspw. Stiftung Warentest oder andere solcher Bewertungsportale, für Ihre Empfehlung, eagl wie gut oder schlecht diese Empfehlungen auch sein mögen, nicht haftet und somit nicht empfehlenswert sind!
Außerdem werden solche Institutionen nicht überprüft, zertifiziert, noch müssen Mitarbeiter eine gewisse Mindestqualifikation haben, oder müssen diese Instututionen Nachweise einer Ausichtsbehörde vorlegen bzw. werden durch eine solche Aufsichtsinstanz kontinuierlich kontrolliert.

Alleine aus diesem Grund ist abzuraten sich alleinig auf den Rat solcher Institution oder schnell überalternden und durch diesen Institutionen veröffentlichen Testes zu verlassen.

Daher ersetzt eine solche ergänzende Informationsquelle in keinem Fall eine ordentliche Beratung durch einen verfizierten Spezialisten wie bspw. dem Berufsstand "Makler".
Die wenigsten Menschen kennen, jedoch noch nicht einmal den Unterschied zwischen Außschlieslichkeitsvertreter (z.B. von Allianz - Zürich), den sogenannten Mehrfachagenten (z.B. AWD, MLP, DVAG, usw.) und letztlich dem Makler.

Über Banken wollen wir als Alternative erst gar nicht sprechen, da diese ja noch nicht einmal Ihr eigenes Geschäft beherrschen, wie man an den vielen Beispielen und gehäuften Beschwerden der letzten Jahre erkennen kann, wo Banken immer wieder als Selbstbedienungsläden durch Bereicherungen an Kundengeldern auffielen.

Wir empfehlen daher immer zu einem unabhängigen Makler zu gehen, da dieser im Gegensatz zu den anderen genannten Möglichkeiten, von Ihnen ein Mandat bekommt und nur Ihnen gegenüber verantwortlich ist, sowie für gegebene Empfehlungen haftet. Er tritt quasi als Sachwalter in Ihren Angelegenheiten am Markt für Sie auf und erledigt Ihre Aufgabe die Dinge vergleichbar zu machen und transparent zu übersetzen.

Kommen wir aber einmal zurück zu dem Sinn dieses Artikels! Wie schon oben angedeutet mehren sich die Artikel und Berichte zum Thema Riester, mit überwiegender Mehrheit als Nachteiliges Produkt!

Die Frage ist nun, stimmt dies oder stimmt dies nicht?

Hier einmal ein sehenswerter Bericht, welcher kurz die groben Nachteile beschreibt:

"Das Märchen von der Riesterrente"


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Quelle: PlusMinus

Hauptkritiken sind:
  • zu hohe Kosten
  • man bekommt seine eingezahlten Gelder größtenteils nur in ratierlicher Form ausgezahlt
  • somit muß man sehr sehr alt werden um überhaupt seine eingezahlten Gelder heraus zu bekommen.
  • dass die private Altersvorsorge von Geringverdienern in der Rentenphase verpufft, weil diese auf die Grundsicherung im Alter angerechnet wird
  • usw. - die Liste ließe sich belibig fortführen

Gerade zu letzterem genannten Punkt, ist dies die Sache der Politik hier einzugreifen. Auf der anderen Seite betrachtet, wer rechnet schon heute damit im Rentenalter Geringverdiener zu sein, und vor allem was die Politik bisher nicht geschafft hat, wird sie vermutlich noch korregieren, wenn bspw. mal keine Wahlen vor der Tür stehen, oder es eine stabile Mehrheit in Berlin gibt, welche nicht durch die Opposition oder einem Koalitionspartner an der sinnvollen Durchführung gehindert wird.

Für alle negativen Punkte welche da so um das Produkt "Riester" in dem Medien immer wieder hingewiesen wird, gibt es bestimmt keine postiven Darstellung dazu, jedoch auf einige maßgeblichen Punkte schon, welche wir hier nur kurz beschreiben möchten.

Weitere Hintergründe zu den "möglicherweise" zu hohen Kosten solcher Produkte sehen sie mittels der Power Point Präsentation dargesetellt!

Kommen wir nun mal lieber zu den harten Fakten des Produktes Riester-Altersvorsorge welche einfach nicht wegzudiskutieren sind - Thema Garantien


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Quelle: youtube

Und wir sprechen hier bei Riesterverträgen von der Brutto-Beitragsgarantie!

Oder kommen wir mal zu dem Punkt, daß Riester mit die "höchste steuerliche Förderung" überhaupt in Deutschland ist! Ergo sollten Sie sich einmal die Frage stellen, warum sie sich nicht erst einmal alle steuerlichen Geschenk die der Staat vergibt, abholen und dann erst einmal über andere Produkte nachdenken.

Sind das dann wirklich so schlechte Produkte zum Thema Werterhalt, wenn sie garantiert die eingezahlten Beiträge und zwar die kompletten Beiträge und nicht nur die in den Zahlbeiträgen enthaltenen Sparbeiträge, nebst der geschenkten Zulagen zurück zu bekommen? Und ontop drauf auch noch die Beiträge steuerlich jährlich absetzen können um damit schon sofort jedes Jahr steuern zu sparen.
Nur einmal so zur Info, das schafft fast kein anderes Altersvorsorgeprodukt in Deutschlad überhaupt.
Spielen denn dann Kosten als einer der Hauptkritikpunkten gegen Riester überhaupt noch eine Rolle, wenn Sie den Vertrag nicht vor dem eigentlichen Zielrentenbeginn auflösen wollen?

Mittels des folgenden Bericht möchten wir jedoch erst noch einmal mit weiteren Mißverständnisse um die sogenannten Riesterprodukte aufräumen um ein wenig mehr Transparenz damit zu schaffen.


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Quelle: youtube

Wir wären jedoch nicht die die wir sind, wenn wir nachdem wir hiermit bisher nun Aufklärung betrieben hätten, dann nicht noch eine Infomation zum Thema hätten, wie man bspw. die oben genannten Probleme mit Riester elemenieren könnte.


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Quelle: Finanztest

Die konkrete Umsetzung hingegen erfahren Sie nur bei einem versierten Spezialisten wie bspw. dem Makler in der oben genannten Powerpoint Präsentation!

Hier auf jeden Fall mal ein konkretes Beispiel, daß nicht alles Wahr ist, was man in den Medien schlecht gemacht bekommt.


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Quelle: TFC-24

Die konkrete Umsetzung hingegen, welches Produkt wie lange zu besparen ist, erfahren Sie nur bei einem versierten Spezialisten wie bspw. dem Makler in der oben genannten Powerpoint Präsentation!

Fazit:

Mit der richtigen Startegie und den richtigen Produkten in Kombination von einzelnen Produktbedingten Gegebenheiten und selbst kontrolierten Laufzeiten, lohnt sich Riestern in der Tat sehr wohl, nur wie oben ja der Kollege der Verbraucherschutzzentrale schon sagt, die wenigsten Berater, egal ob Banken, Auschließlichkeitsvertreter, Mehrfachagenten, oder Makler, sind daran Interessiert Ihnen als Kunden dies mit aller Transparenz und Klarheit, so wie hier auf dieser Seite, offen zu legen.
Daher suchen Sie sich mit dem hier erworbenen Wissen Ihren Berater gezielt aus! Wenn er nicht über diese Zusammenhänge Bescheid weiß, lassen Sie lieber die Finger davon und suchen Sie weiter.

Denn eines ist Sicher:


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Quelle: Focus-Online

damit auch der ursprüngliche Sinn von Riesterverträgen auch funktioniert wie dies hier noch einmal mittels des Bundeseigenen Webespots von 2002 beschrieben wird:

 
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Quelle: Monitor das Magazin

Nämlich die sukzessive ansteigende Besteuerung der Renten, seit Einführung des Alter-Einkünfte Gesetz (AEG) im Jahre 2005, abzufedern.  



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